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Investmentupdate

Trumps Fest der Liebe

 

BlackRock Marktausblick 15. Oktober 2019

Der Handelskrieg mit China sei endlich beigelegt, ließ US-Präsident Trump am Freitag verlauten, nicht weniger als „the greatest and biggest deal ever“ für die amerikanischen Farmer habe er gerade mit Liu He, dem stellvertretenden chinesischen Ministerpräsidenten verabredet. Letzterer wollte dann doch nicht so ganz in Trumps Übertreibungsorgie von einem „Fest der Liebe“ zwischen den Kontrahenten einstimmen, äußerte sich aber zuversichtlich, am 16. November beim APEC-Gipfel in Santiago de Chile ein „Phase 1-Abkommen“ mit den USA unterzeichnen zu können. Obwohl bis dato kaum Konkretes bekannt ist und wir gesehen haben, dass vollmundigen Versprechungen zum Thema Handelskonflikt schon allzu oft Enttäuschung gefolgt ist, haben die Finanzmärkte positiv auf die Nachricht reagiert. Aktien in Amerika, Asien und Europa verzeichneten über den Verlauf der letzten Woche satte Kurszuwächse, der DAX legte um über 4% zu. Renditen zehnjähriger Staatsanleihen mit hoher Bonität stiegen markant, um 15 Basispunkte in Deutschland, um 24 in den USA, der Goldpreis verlor 1,7%. All dies sind Zeichen einer markanten „risk-on“-Reaktion.

Dass US-Exporte nach China demnächst die Größenordnung von 40-50 Mrd. US-Dollar erreichen, wie von Trump behauptet, erscheint indes fragwürdig. Dies entspräche rund einer Verdopplung der Lieferungen im Vergleich zu der Phase vor Eskalation des Handelskonflikts. Eine Erhöhung der Importe von Sojabohnen, die infolge der jüngsten Streitigkeiten eingebrochen sind, dürfte hierfür ebenso wenig ausreichen wie deutlich mehr amerikanische Exporte von Schweinefleisch. Besonders an letzterem haben die chinesischen Behörden durchaus Interesse, weil die afrikanische Schweinepest die eigenen Bestände an Zuchtschweinen erheblich dezimiert hat und Versorgungsengpässe drohen. Unterm Strich dürften aber nur Exporte auch außerhalb des Agrarsektors das Potenzial eröffnen, in die angestrebte Region von 40-50 Mrd. zu gelangen. Ein geeigneter Kandidat könnte amerikanisches Schieferöl sein, zuletzt waren aber auch in diesem Bereich die Lieferungen infolge gestiegener Frachtkosten zurückgegangen. Im Wettbewerb mit dem Mittleren Osten sind die weiten Lieferwege aus Nordamerika ein Nachteil für Fracking-Öl made in USA.

Auch in Europa gab es in der Vorwoche Hoffnung auf Entspannung, die sich in den Preisen von Finanzaktiva, vor allem in Pfund Sterling, niederschlug. Gespräche zwischen der britischen Regierung und der EU, ganz besonders ein Treffen Boris Johnsons mit seinem irischen Kollegen Leo Varadkar, ließen Erwartungen bezüglich eines Deals ins Kraut schießen. Sollte es tatsächlich gelingen, im Austrittsabkommen eine harte Grenze zwischen Nordirland und dem EU-Land Republik Irland zu vermeiden, könnte der in Großbritannien so verhasste „Backstop“ aus dem Vertragswerk entfernt und das Abkommen somit doch noch unterzeichnet werden. Für Boris Johnson wäre das ein großer Sieg. Er könnte sich dann als der Premierminister darstellen, der den Briten endlich den ersehnten Brexit geliefert hat, und zwar in der soften, also für alle schonenderen Variante. Es dürfte sein Plan B sein, nachdem Plan A, die Suspendierung des Unterhauses und ein gleichsam dem Zeitmangel geschuldetes Herausrutschen aus der EU ohne Deal zum 31.10., am Widerstand des Parlaments gescheitert ist. Johnson ist schlau genug, immer wieder darauf hinzuweisen, dass ein weicher Brexit, also einer mit Abkommen natürlich viel besser sei als ein harter „no-deal Brexit“, man letzteren aber dennoch einem weiteren Aufschub vorziehe. Damit hat er sich quasi für alle Eventualitäten abgesichert. Während also auch ein harter Brexit weiterhin nicht ausgeschlossen ist (offenbar arbeitet Johnsons Regierung daran, einzelne EU-Länder zur Ablehnung eines eventuellen Verlängerungsantrages zu nötigen), steigen die Chancen dafür, dass Großbritannien nun doch am 31. Oktober auf der Basis des 570-seitigen, von Theresa May ausgehandelten Austrittsabkommens die EU verlässt. Endlich, möchte man sagen. Die EU muss nur höllisch aufpassen, auf den letzten Metern nicht noch von Johnson & co. über den Tisch gezogen zu werden.

In dieser Woche stehen Makrodaten aus den beiden größten Volkswirtschaften der Welt im Mittelpunkt. China legt Wachstumszahlen zum 3. Quartal vor, der Markt rechnet mit einer leichten Verlangsamung auf 6,1%. In Amerika geben Einzelhandelsumsätze und Industrieproduktionszahlen Aufschluss über die Robustheit der US-Wirtschaft. Wir halten weiterhin eine Rezession für unwahrscheinlich und erwarten, dass niedrige Arbeitslosigkeit und um gut 3% wachsende Löhne die Konsumlaune der Verbraucher hochhalten sollten. Der private Verbrauch, der für rund 70% der gesamtwirtschaftlichen Nachfrage steht, hat in den letzten Jahren konstant die höchsten Wachstumsbeiträge geliefert. Selbst wenn also die zuletzt schwachen Frühindikatoren aus der Industrie sich in den harten Daten, etwa in den Outputzahlen dieser Woche, niederschlagen sollten, bleibt angesichts des robusten privaten Verbrauchs die Rezessionsgefahr gering. Dieses Thema wird umso wichtiger – und umso umstrittener – je mehr sich die USA der Präsidentschaftswahl 2020 nähern.

DWS Marktausblick Kompakt, 11. September 2019

 

Die Stimmung an den Märkten hat sich etwas aufgehellt. Das liegt nicht an einer großen neuen Nachricht, sondern an einer Vielzahl von Verbesserungen. Der Leiter Macro Research der DWS Johannes Müller erläutert, wie die aktuellen Entwicklungen beim Handelskonflikt und Brexit die Aktienmärkte und auch Währungen beeinflussen.

 

Schlechte Nachrichten sind (wieder einmal) gute Nachrichten

BlackRock Marktausblick vom 8. Oktober 2019

Wer jetzt allzu viel Hoffnung in einen umfassenden Deal zwischen den USA und China legt, riskiert das gleiche Schicksal zu erleiden, wie all jene, die seit Anfang 2018 bereits des Öfteren fest mit einem Abkommen gerechnet hatten. Allerdings dürfte eine durchaus mögliche Waffenruhe zwischen den beiden wichtigsten Wirtschaftsmächten der Welt bereits ausreichen, um die Märkte zu einem Freudentänzchen zu veranlassen. Insbesondere dann, wenn sich auch die Lage zwischen den USA und der EU entspannt.

Zudem könnten schlechte Nachrichten von der Makrodatenfront gleich in doppelter Hinsicht gut für die Märkte sein, da neben einer Annäherung im Handelsstreit gleichzeitig auch die Wahrscheinlichkeit für eine weitere Zinssenkung im Oktober in den USA gestiegen ist. Anleger rechnen zu circa 80 Prozent mit einer Reduzierung um 25 Basispunkte. Machen Powell & Co. in dieser Woche keine Anstalten diese eingepreiste Wahrscheinlichkeit „herunterzureden“, ist der Weg für eine Senkung Ende Oktober frei.

Während US-Zinsen also durchaus noch Luft nach unten haben, zeichnet sich bei Bundesanleihen immer stärker ab, dass das Ende der Fahnenstange bald erreicht sein könnte. Trotz der starken Verluste am Aktienmarkt in den letzten Tagen war der Renditerückgang von deutschen Staatsanleihen überschaubar. Man muss es recht deutlich sagen: Bricht die negative Korrelation zwischen Bundesanleihen und Aktienmärkten zusammen, weil ein unsichtbarer Boden bei den negativen Renditen erreicht ist, verlieren Bundesanleihen bei dem aktuellen Renditeniveau zunehmend ihre Daseinsberechtigung in einem breit diversifizierten Portfolio.

 

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Betriebsvermögen in Zeiten niedriger Zinsen anlegen

Wenn die Konjunktur gut läuft und die Firmenkonten gut gefüllt sind, suchen viele Unternehmen nach Möglichkeiten, das Geld für geplante Investitionen oder schlechtere Zeiten gewinnbringend anzulegen. Aufgrund der anhaltenden Niedrigzinsphase ist es schwierig, flexible Finanzinstrumente mit guten Renditechancen zu finden. Aus diesem Grunde beschäftigen sich immer mehr Unternehmen verstärkt mit Investmentfonds. 

Investmentfonds bieten in der Regel höhere Renditechancen als herkömmliche Sparformen. Zudem kann je nach Anlagebetrag, erwarteter Rendite und Laufzeit über verschiedene Fonds eine breit gestreute Anlage erfolgen. Eine Investition des Betriebsvermögens in Investmentfonds ist transparent und flexibel an die unternehmerische Situation anpassbar, z. B. durch Fondsumschichtung.

Als Sondervermögen sind Investmentfonds gemäß dem Kapitalanlagegesetzbuch vor einer Insolvenz geschützt.

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  • - (z. B. Bilanzwertaufstellung, Steuerbescheinigung, Umsatz- und Wertpapierabrechnung mit erweiterten Steuerdaten nach §5 InvStG, Erträgnisaufstellung)
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Unsere Philosophie

 

 

Es ist Unsere Philosophie durch Investmentfonds alle Menschen an dem wirtschaftlichen Erfolg, den sie durch ihre Arbeit erbringen, zu beteiligen – über Einkommen oder Gehalt hinaus, durch Beteiligung. Voraussetzung dafür ist, dass sie sparen.

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"Das Rechte erkennen und nicht tun, ist Mangel an Mut." - Konfuzius -

 

Es ist unser Ziel, jeden Bundesbürger zum Aktienfondsbesitzer zu machen.

Nur so erscheint es uns möglich, uns allen - auch unseren Kindern und Enkeln - eine friedliche, sozial ausgeglichene Zukunft zu ermöglichen. Ein Volk von direkten oder indirekten Aktionären, ein Volk von Eigentümern, denkt unternehmerisch und trägt dazu bei, soziale Frontstellungen und Fehlentwicklungen zu beseitigen. 

Ein menschenwürdiges Sein erscheint uns ohne ein angemessenes Haben nur philosophisch, nicht aber real möglich. Wenn alle am Wachstum des Wohlstandes beteiligt sind, ist dies für unser ganzes Land und seine Gesellschaft positiv.

 

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Wir sind überzeugt davon, dass unser Ziel, das Produktivkapital auf eine möglichst breite Bevölkerungsschicht zu verteilen, eine herausragende Aufgabe für alle ist, die wie wir innerhalb unserer Wirtschaftsordnung auch sozial motiviert sind.

 

 

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