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Investmentupdate

High Noon in London

BlackRock Marktausblick
15. September 2020

 

Im kleinen Ort Hadleyville, New Mexico, kommt es zum Showdown, als Sheriff Will Kane im Hollywood-Klassiker „Zwölf Uhr mittags“ dem Schurken Frank Miller im gleißenden Mittagslicht gegenübertritt. Gnadenlos tickt die Uhr, knisternde Spannung, nur die Zikaden zirpen. So ähnlich fühlt sich vermutlich der britische Premier Boris Johnson, seinen Pistolengürtel hat er sich schon umgeschnallt. Darin steckt eine scharf geladene Waffe, die „Internal Market Bill“, eine Gesetzesvorlage, mit der die britische Regierung den Handel innerhalb des Königreiches neu ordnen möchte, inklusive Nordirland wohlgemerkt. Dumm nur, dass der mit der EU vereinbarte Exit-Deal von Ende 2019 bereits eine klare Regelung für Nordirland nach dem Brexit vorsieht, und zwar eine, die das erneute Entstehen einer harten Grenze zwischen den beiden irischen Ländern verhindert. Die Internal Market Bill würde also internationales Recht brechen, und Boris Johnson riskiert, dass die Verlässlichkeit seiner Regierung, vielleicht seines Landes, erheblichen Schaden nimmt. Warum tut er das also? Zwei mögliche Erklärungen: In Variante eins pokert Johnson extrem hoch, um am Ende die EU doch noch zum Einlenken zu bewegen. Er würde dann seinen Landsleuten als großen Erfolg verkaufen können, trotz EU-Austritt in einigen Sektoren weiter binnenmarktähnliche Regelungen erhalten zu haben. Der wirtschaftliche Schaden des Brexit würde dann vermutlich geringer ausfallen. Besorgniserregender liest sich Variante zwei. Sie besteht darin, dass Johnson den Hardlinern in seiner Partei, allen voran den Anhängern der rechtsnationalen „European Research Group“, einen radikalen Bruch mit der EU liefern möchte, er eigentlich also einen harten No Deal-Brexit anstrebt. Die Motivation könnte darin bestehen, dass sich Johnson in grandioser Selbstüberschätzung für eine Art Wiedergeburt von Winston Churchill hält, der einst die Briten im Kampf gegen Nazi-Deutschland einte. So absurd eine derartige Strategie auf den ersten Blick erscheinen mag, besitzt sie doch einen logischen Kern. Angesichts der tiefen Spaltung der britischen Gesellschaft bedarf es möglicherweise wirklich eines von außen kommenden Gegners, um sie wieder zusammenzuführen. Johnson hat in der EU diesen Gegner ausgemacht. Und die Märkte scheinen diese Variante seiner Motivation für die wahrscheinlichere zu halten. Das Pfund Sterling hat allein zwischen dem 1. und 10. September 4,3% an Wert gegenüber dem US-Dollar verloren. In den nächsten Wochen dürfte die Volatilität von Sterling-denominierten Anlagen hoch bleiben.

Winston Churchill, der legendäre britische Kriegspremier, scheint auch für einen anderen angelsächsischen Populisten eine attraktive Projektionsfläche zu bieten. So hat sich der US-Präsident im Rahmen einer Pressekonferenz allen Ernstes mit Churchill verglichen, als es um Vorwürfe einer absichtlichen Verharmlosung der Corona-Krise ging. Er habe eine Panik verhindern wollen, so Trump. Schon im Mai ergab eine Studie der Columbia University, dass bei frühzeitigerem Reagieren auf die Pandemie in den USA 36.000 Menschen weniger gestorben wären. Eine jüngere Untersuchung der Universität Oxford vom August kommt zu dem Ergebnis, dass die Opferzahl bei besserem Management der Krise auf föderaler Ebene Stand heute um bis zu 70.000 niedriger liegen könnte. Dies alles beeinflusst aber Trumps Zustimmungswerte nicht. Geschätzt 35% der Wähler stehen trotz aller Skandale, trotz allen Irrsinns, trotz allen Fremdschämens zu ihrem Präsidenten, dazu kommen gut 5% republikanische Anhänger, die keine Alternative zu ihm sehen. Von diesen insgesamt rund 40% ist es in vielen Staaten nicht mehr weit bis zur kritischen Grenze, um die nötigen Wahlmänner für das Electoral College zu gewinnen. Denn um die geht es, nicht um die Stimmenmehrheit im Land. Letztere hatte Hillary Clinton 2016 auch, sogar um fast drei Millionen Stimmen. Obwohl also Umfrageinstitute angesichts des gegenwärtigen Vorsprungs von Joe Biden eine 75%-Wahrscheinlichkeit für einen Amtswechsel im Weißen Haus sehen, ist es aus vielen Gründen zu früh, Trump abzuschreiben.

 

 

 

 

High Noon in London

BlackRock Marktausblick
15. September 2020

 

Die EZB ließ letzte Woche die Tür für weitere expansive Maßnahmen weit offen. Das muss sie wohl auch, denn die Inflationserwartungen ihres „Survey of Professional Forecasters“ verzeichnen auf Fünfjahressicht nur noch 1,6% Inflation im Euroraum. Noch nie war dieser Wert so niedrig. Im August sackte die HICP-Inflation auf -0,2%, und auch die Kerninflationsrate war mit 0,4% sehr niedrig. Zu Recht betonte Christine Lagarde Sondereffekte, die zu diesen Werten beitrugen, aber die EZB tut gut daran, nicht die Wirkung heutiger Inflationszahlen auf die Erwartungen für die Zukunft zu unterschätzen. Und gerade im Hinblick auf den „Fed Shift“ und die Möglichkeit eines weiter aufwertenden Euro könnte ihr Job in den nächsten Wochen und Monaten eine echte Herausforderung bleiben.

 

DWS Marktausblick Kompakt | Zwei bedeutsame Worte | 03. September 2020

Manchmal genügen schon wenige Worte, um einen großen Eindruck zu machen. Das gilt besonders für Worte aus dem Mund eines hochrangigen Zentralbankrepräsentanten. Ende August sagte Jerome Powell, Chef der US-Notenbank, man werde in Zukunft versuchen, eine Inflationsrate von zwei Prozent „im Durchschnitt“ zu erreichen. Im Video erläutert Johannes Müller, warum diese zwei Worte in der Praxis ziemlich relevant werden könnten.

Was ist das Geldvermögen?

Das Gabler Bank-Lexikon definiert Geldvermögen als "Differenz zwischen Forderungen und Schulden (Verbindlichkeiten) einer Wirtschaftseinheit" (Gabler Bank-Lexikon 14. Auflage, S.609) . In unserem Fall beziffert es das Vermögen der privaten Haushalte in Deutschland. Zum Geldvermögen gehören neben dem Bestand an Bargeld und Sicht- sowie Termineinlagen auch längerfristige Anlageformen. Sachwerte wie Immobilien oder Firmenbeteiligungen hingegegn werden nicht dem Geldverrmögen zugeordnet.

 

Verwendungszweck Betrag
Bargeld und Einlagen2.640.759.700.504,21
Lebens- und Rentenversicherungen2.398.887.424.775,67
Aktien350.406.278.756,86
sonstige Anteilsrechte339.360.893.042,20
Geldmarktfonds1.774.686.301,23
sonstige Investmentfonds668.947.802.662,07
Festverzinsliche Wertpapiere101.784.144.310,09
sonstige Forderungen29.885.902.884,57
  
Gesamt6.531.817.884.556,38

Auszug vom 4.9.2020 um 14 : 29 : 48 Blatt 1 von 1


Aktuelle Entwicklung wird auf Basis einer Trendanalyse für das . Quartal 2020 geschätzt - Alle Angaben ohne Gewähr

Alle Berechnungen erfolgen auf Grundlage von Daten der Deutschen Bundesbank zum 4. Quartal 2019 und 1. Quartal 2020 (Monatsbericht und Zeitreihen 7/2020)

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Alle Meinungen und Schätzungen in diesem Dokument, einschließlich Renditeprognosen, spiegeln unsere Beurteilung bei Redaktionsschluss wider, können ohne vorherige Ankündigung geändert werden und beruhen auf Annahmen, die sich möglicherweise nicht als zutreffend erweisen.

Diese Werbemitteilung dient rein zu Informationszwecken und stellt keine Anlageempfehlung und kein Angebot zum Kauf von Anteilen an Fonds der BlackRock Gruppe dar. Diese Mitteilung unterliegt nicht den gesetzlichen Anforderungen zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Finanzanalysen. Das Verbot des Handels vor der Veröffentlichung von Finanzanalysen gilt daher nicht.

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Bis zum 31. Dezember 2020 ist der Herausgeber BlackRock Investment Management (UK) Limited, ein von der britischen Financial Conduct Authority („FCA“) zugelassenes und beaufsichtigtes Unternehmen mit Geschäftssitz 12 Throgmorton Avenue, London, EC2N 2DL, England, Tel. +44 (0)20 7743 3000. Registriert in England und Wales unter Nummer 2020394. Zu Ihrem Schutz werden Telefonate üblicherweise aufgezeichnet. Eine Liste aller Aktivitäten, für die BlackRock zugelasssen ist, finden Sie auf der Website der Financial Conduct Authority. 

Falls Großbritannien aus der Europäischen Union (EU) austritt, ohne eine Vereinbarung mit der EU geschlossen zu haben, die es Unternehmen in Großbritannien erlauben würde, im Europäischen Wirtschaftsraum Finanzdienstleistungen zu erbringen („No-Deal-Brexit-Ereignis“), ist der Herausgeber dieser Materialien ab 31. Dezember 2020:

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Wertentwicklungen der Vergangenheit sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Die tatsächlichen Entwicklungen und Ergebnisse können erheblich von den beschriebenen Erwartungen abweichen.

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Der Beitrag wurde mit größter Sorgfalt erstellt. Es handelt sich hierbei um eine freiwillige Servicedienstleistung der Fonds Europe Financial Services GmbH. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit vorliegender Informationen kann keine Gewähr oder Haftung übernommen werden.

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Betriebsvermögen in Zeiten niedriger Zinsen anlegen

Wenn die Konjunktur gut läuft und die Firmenkonten gut gefüllt sind, suchen viele Unternehmen nach Möglichkeiten, das Geld für geplante Investitionen oder schlechtere Zeiten gewinnbringend anzulegen. Aufgrund der anhaltenden Niedrigzinsphase ist es schwierig, flexible Finanzinstrumente mit guten Renditechancen zu finden. Aus diesem Grunde beschäftigen sich immer mehr Unternehmen verstärkt mit Investmentfonds. 

Investmentfonds bieten in der Regel höhere Renditechancen als herkömmliche Sparformen. Zudem kann je nach Anlagebetrag, erwarteter Rendite und Laufzeit über verschiedene Fonds eine breit gestreute Anlage erfolgen. Eine Investition des Betriebsvermögens in Investmentfonds ist transparent und flexibel an die unternehmerische Situation anpassbar, z. B. durch Fondsumschichtung.

Als Sondervermögen sind Investmentfonds gemäß dem Kapitalanlagegesetzbuch vor einer Insolvenz geschützt.

Über Fonds Europe können Unternehmen auf spezifische Depotlösungen für die Anlage von Betriebsvermögen zurückgreifen und von einer großen Fondsauswahl profitieren.

 

 

Anlage von Betriebsvermögen in Investmentfonds mit dem Business Depot

 
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  • - Abbildung von gemeinschaftlicher Verfügungsberechtigung im 4- oder 6-Augen-Prinzip
  • - Umfangreiches Reporting, das speziell auf die Anlage von Betriebsvermögen ausgerichtet ist
  • - (z. B. Bilanzwertaufstellung, Steuerbescheinigung, Umsatz- und Wertpapierabrechnung mit erweiterten Steuerdaten nach §5 InvStG, Erträgnisaufstellung)
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Unsere Vision - Freiheit durch Finanzielle Unabhängigkeit - Für alle Menschen in Europa

Unsere Philosophie

 

 

Es ist Unsere Philosophie durch Investmentfonds alle Menschen an dem wirtschaftlichen Erfolg, den sie durch ihre Arbeit erbringen, zu beteiligen – über Einkommen oder Gehalt hinaus, durch Beteiligung. Voraussetzung dafür ist, dass sie sparen.

Dann aber setzen unsere verantwortungsbewussten Informationen ein:

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Wir empfehlen dafür Investmentfonds, da sie das Risiko der Beteiligung an nur einem Unternehmen mindern und sie die Beteiligung am Wirtschaftswachstum insgesamt gewährleisten.

 

Unsere Kernkompetenz
 

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Nur so erscheint es uns möglich, uns allen - auch unseren Kindern und Enkeln - eine friedliche, sozial ausgeglichene Zukunft zu ermöglichen. Ein Volk von direkten oder indirekten Aktionären, ein Volk von Eigentümern, denkt unternehmerisch und trägt dazu bei, soziale Frontstellungen und Fehlentwicklungen zu beseitigen. 

Ein menschenwürdiges Sein erscheint uns ohne ein angemessenes Haben nur philosophisch, nicht aber real möglich. Wenn alle am Wachstum des Wohlstandes beteiligt sind, ist dies für unser ganzes Land und seine Gesellschaft positiv.

 

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Seit 1990 beweisen die Gründer der Fonds Europe Financial Service GmbH hohe Seriosität als Partner für Vermögensaufbau, Alterseinkünfte und Risikoabsicherung. Mittlerweile zählt Fonds Europe zu den wenigen Unternehmens-unabhängigen Vermittlern für Investmentfonds und Absicherungsprodukte in Deutschland. Eine Vielzahl von Kunden konnte sich bis heute von den Vorteilen einer unabhängigen, intelligenten Finanzberatung überzeugen.

Wir sind überzeugt davon, dass unser Ziel, das Produktivkapital auf eine möglichst breite Bevölkerungsschicht zu verteilen, eine herausragende Aufgabe für alle ist, die wie wir innerhalb unserer Wirtschaftsordnung auch sozial motiviert sind.

 

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